Kaum wiederzuerkennen: Die Frontansicht des ehemaligen Hamaland-Museums. Foto: Günter Tillack, Kreis Borken
Kaum wiederzuerkennen: Die Frontansicht des ehemaligen Hamaland-Museums.
Weite Teile des bisherigen Museums sind sichtbar „zurückgebaut“. Foto: Günter Tillack, Kreis Borken
Weite Teile des bisherigen Museums sind sichtbar „zurückgebaut“.
Letzte Absprachen der Experten in der Baugrube für den Beginn der Rohbauarbeiten. Foto: Günter Tillack, Kreis Borken
Letzte Absprachen der Experten in der Baugrube für den Beginn der Rohbauarbeiten.

Bald wird wieder „vorwärtsgebaut“

Michael Weitzell ǀ 18.03.2015 

Rund zehn Wochen liegt der erste Spatenstich für das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland inzwischen zurück. Mit Minister, LWL-Kulturdezernentin und zahlreichen Offiziellen, vielen Spaten sowie einer großen Torte haben die maßgeblichen Akteure am 7. Januar 2015 die Bauphase eingeläutet.

Seither hat sich vor Ort einiges getan. Die Arbeiten auf der Baustelle nehmen mehr und mehr an Fahrt auf, nachdem die vorbereitenden Abbruch- und Erdarbeiten inzwischen weitgehend abgeschlossen sind. Weite Teile des bisherigen Museums sind sichtbar „zurückgebaut“, wie es im Fachjargon heißt. Konkret bedeutet das: Einige Bereiche sind abgerissen und entkernt worden, damit wieder „vorwärtsgebaut“ werden kann.

Parallel haben Architekten und Statiker die erforderlichen Planungen erstellt, um in den nächsten Wochen mit den Rohbauarbeiten für den Neubaubereich beginnen zu können. Die Rohbauarbeiten – angefangen bei der Sohle des Untergeschosses bis hin zum zukünftigen Ausstellungsbereich im 2. Obergeschoss – werden voraussichtlich das gesamte Jahr  andauern.

Die weiteren Arbeiten folgen dann sukzessive. Die Maurer und Betonbauer, die in den kommenden Monaten den Neubau errichten, werden übrigens keinen weiten Weg zur Baustelle haben. Den Zuschlag für den Rohbau hat nämlich eine Firma aus der Region bekommen, die Heinrich Temmink GmbH & Co. KG aus Vreden.

Verknüpfungen und Vergaben

Bis es zu einem solchen Zuschlag kommt und ein Auftrag erteilt werden kann, müssen jeweils aufwändige Vergabeverfahren abgewickelt werden. Für diese sind im Generalablaufplan des Projekts „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“ konkrete Zeiträume definiert. Schließlich müssen zahlreiche Bauleistungen miteinander verknüpft werden, damit der Bau fristgerecht fertig wird.

Die vielfach aufwendigen Vergabeverfahren werden durch den Betrieb für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen und die Revision des Kreises Borken in enger Abstimmung mit den Architekten und Fachplanern vorbereitet und abgewickelt.

Kreisdirektor und Projektleiter Dr. Ansgar Hörster betont: „Wir freuen uns sehr, dass der Fortschritt im Regionale-Projekt nach Jahren der internen inhaltlich-fachlichen und baulich-planerischen Vorbereitungen nun bald auch ganz konkret anhand des Rohbaus zum prägenden Neubaubereich für alle Bürgerinnen und Bürger und alle Besucher in Vreden sichtbar wird. Wir bauen am ZukunftsLAND.“

Copyright 2014 - Kreis Borken