Richtfest

„Hoch die Tassen!“
Das „kult“ feiert Richtfest!

Ulrike Brandt │03.02.2016

Am 09.02.16 ist es so weit: Richtfest auf der „kult“-Baustelle. Ist der letzte Nagel im Dachstuhl erfolgreich versenkt, heißt es, noch ein Mal tief Luft holen, um voller Tatendrang in die letzte, heiße Bauabschlussphase einzutreten. Mit ganzem Einsatz geht es an die nächsten Meilensteine, um im Dezember das Regionale-Projekt „kult“ zu eröffnen!

Von der Theorie zur Praxis
Anfang 2015 startete das Projekt in die praktische Phase: Von der grauen Theorie ging es mit dem ersten Spatenstich in Vreden hinein in die Praxis. Ein Jahr später ist bereits der nächste Schritt erreicht und das Richtfest kann bei „kult“ gefeiert werden.
 
Der Rohbau steht, der Dachstuhl ist errichtet, die äußere Form des Gebäudes ist klar erkennbar und die Höhe des Hauses ist erreicht – und alle können es sehen.

Richtkranz und Richtspruch
Wie es sich für ein ordentliches Richtfest gehört, wird auch bei „kult“ ein Richtkranz aufgezogen und standesgemäß gefeiert. Stellvertretend als Bauherr wird der Landrat, Dr. Kai Zwicker, den letzten Nagel einschlagen, damit alles am Bau ‚gerichtet‘ ist. Mit dem Richtspruch der Zimmerleute wird anschließend das Haus und seine Zukunft gesegnet.

Dass der Bau mittlerweile so weit fortgeschritten ist, freut nicht nur das „kult“-Team und die Vertreter des Kreises Borken, sondern auch alle Projektpartner. Ob Architekten, Baufirmen, Kooperationspartner, das Regionale-Team und selbstverständlich die Stadt Vreden – alle schauen mit Spannung und Begeisterung auf die sichtbaren Fortschritte.

Jeder ist willkommen
Jeder – ob jung oder alt, ob groß oder klein – ist herzlich willkommen beim „kult“. Auch beim Richtfest ist die Bevölkerung mit an Bord und richtet das Fest mit aus. Mit großem Engagement unterstützt ein Kinderchor der Musikschule Vreden das Fest.

Im Rahmen der Regionale 2016 ‚ZukunftsLAND‘ entwickelte sich die Idee, einen kulturellen Knotenpunkt in der Region zu schaffen. Daraus entstand das Projekt „kult – Kultur und lebendige Tradition“ Westmünsterland. Hier wird die Kulturgeschichte der Region gemeinsam mit der und für die Bevölkerung bewahrt und für die Zukunft zugänglich gemacht. Kultur soll gelebt und genutzt werden.
Mit dem „kult“ entsteht eine grenzüberschreitende Drehscheibe, die das gelebte ‚historische Gedächtnis‘ einer ganzen Region wird und dabei Raum für die Zukunft und Visionen bietet.

Mit Spannung wird jetzt der nächste kult-Schritt erwartet, denn wo „kult“ draufsteht, soll auch Kult drin sein.

Ulrike Brandt ist neu im Team und hat am 01.01.2016 die Aufgaben des Kulturmanagements beim Kreis Borken übernommen. Auch sie wird ab Ende 2016 in Vreden ihr Büro im „kult“ beziehen.

 

 

 

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