Unter der Lupe

Topf

Ein Topf mit Geschichte

Martina Volmer │08.12.2017

Dokumentation und Inventarisierung

Die Ausstellungen in Museen können immer nur einen Ausschnitt der meist sehr viel größeren Sammlungen präsentieren. Der Rest wird in Magazinen aufbewahrt, fachkundig dokumentiert und inventarisiert. Ein besonderer Glücksfall ist es, wenn man einem Objekt seine eigene Geschichte zuordnen kann. Um ein solches Objekt handelt es sich bei diesem schlichten Kochtopf aus Aluminium.   >>>mehr

Mitmachstationen

KonsumKompass im kult

Dr. Ferdinand Leikam / Flemming N. Feß M.A.│25.10.2017

kult zeigt Wanderausstellung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Wo kommt die Jeans her? Was steckt in einem Handy? Kaufen oder Tauschen? Mit diesen Fragen befasst sich die Ausstellung "KonsumKompass". Vom 10. November 2017 bis 25. Februar 2018 ist sie im kult Westmünsterland in Vreden zu sehen und zu erleben.  >>>mehr

Die Forscher bei der Arbeit

Im dichten Dornendickicht

Dr. Volker Tschuschke │18.08.2017

Neues aus der Forschung
Wissenschaft ruht nie! Zwar gehört das Einleben noch zum Alltag im kult, doch wird an vielen Stellen fleißig geforscht: Vor einiger Zeit haben wir über ein von der Altertumskommission für Westfalen und dem kult organisiertes Projekt zur Erforschung von Landwehren im Westmünsterland berichtet.  >>>mehr

Verschiedene Lampen

Es werde Licht!


Dr. Ferdinand Leikam│15.05.2017

Die Dauerausstellung des kult nimmt allmählich Form an. Der Großteil der Exponate ist mittlerweile montiert oder in die Vitrinen eingebracht. In den letzten beiden Wochen stand die Beleuchtung im Mittelpunkt der Arbeiten. Das kult-Team wurde dabei zeitweise von Josef Wollinger unterstützt. Der Beleuchtungsexperte sorgte dafür, dass sich alle Objekte, Texte und Grafiken im wahrsten Wortsinn im besten Licht präsentieren. >>>mehr

Plakate

Großformate im Archiv

Hildegard Nagel│06.04.2017

Schätze im großen Format
Das Kreisarchiv verwahrt nicht nur alte Verwaltungsakten, es sammelt auch eigenständig Dokumente, die für die Nachwelt erhalten werden sollen. Dazu gehört auch eine Sammlung von Plakaten, die einen Bezug zum Kreis Borken aufweisen. Dieses spezielle Sammlungsgut stellt einige besondere Anforderungen an die archivgerechte Auswahl, Lagerung und Verzeichnung:
Zum einen entsteht ein Plakatbestand (anders als Aktenbestände) nicht automatisch, sondern muss aktiv gebildet, das heißt gesammelt, werden und auch bei der Lagerung von Plakaten ergeben sich schon allein aufgrund großer Formate besondere Ansprüche an die Aufbewahrung. >>>mehr

 

 

Geschenkautomat. Bild: Kreis Borken.

Geschenkebox und Souvenirs!

Corinna Endlich M.A.|24.02.2017

Auf dem Weg zum Sonntagsbraten bei den Schwiegereltern noch schnell einen Blumenstrauß besorgen - mit frischen Blüten und in leuchtenden Farben? An so manchen Orten finden sie sich auch heute noch, die Automaten, bei denen Sie mit fünf oder zehn Euro dabei sind, um sich ein blumiges Mitbringsel zu ziehen. >>>mehr

 

Akten im Archiv

Aus der archivischen Praxis: Was der Professor wirklich wissen wollte

Dr. Volker Tschuschke │ 10.02.2017

Nun sagt man Archivaren ja gerne nach, dass sie zum Lachen in den Keller gingen. Da ist tatsächlich etwas Wahres dran, und das nicht nur, weil das Kreisarchiv im Keller untergebracht ist, sondern weil man in den Akten manchmal wirklich etwas zum Schmunzeln findet. Das passierte mir, als kürzlich die Altakten des früheren Hamaland-Museums in das Kreisarchiv übernommen und verzeichnet wurden.>>>mehr

Landwehr

Landwehren

Dr. Volker Tschuschke │ 02.02.2017

„Landwehr“ – unter diesem Begriff können sich heute nur die wenigsten Menschen etwas vorstellen. Noch vor hundert Jahren, im Ersten Weltkrieg (1914-1918), war die Landwehr ein Aufgebot, das im Mobilmachungsfall das stehende Heer ergänzte. In diesem Sinne war die Landwehr 1813 während der Befreiungskriege gegen Napoleon eingeführt worden. Der preußische Generalleutnant Gerhard von Scharnhorst (1755-1813) hatte damit an die Bedeutung angeknüpft, die der Begriff „Landwehr“ zur Zeit Karls des Großen (reg. 768-814) ursprünglich gehabt hatte: Das Aufgebot der wehrfähigen Männer eines bestimmten Gebietes.>>>mehr

Die Fassade des kult

Die große Schwester an der Elbe …

Corinna Endlich │ 13.01.2017

... ist keine geringere als die Elbphilharmonie in Hamburg! Und das nicht nur, weil sie wie das kult Menschen begeistert und in ihren Bann zieht, sondern weil sie in der Tat etwas ganz Reales, Handfestes miteinander verbindet: Die auf der Plaza, dem Vorplatz des Opernhauses verlegten Klinkersteine stammen aus Gescher, aus jener Ziegelei, welche auch die Steine für die beeindruckende „Außenhaut“ des kult gefertigt hat!>>>mehr

Treppe mit Aufschrift

Ein Blick ins Innere!

Corinna Endlich│06.12.2016

Über Grenzen gehen …
... das können die Besucherinnen und Besucher im kult nahezu im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sie die Treppe in das erste Obergeschoss und somit diesen Weg in die neue Dauerausstellung nutzen. Denn wer sich zum „Grenzgänger“ erklärt, stellt schnell fest, dass es im kult keine „Sprachgrenzen“ geben wird und Architektur und Ausstellungen keine „Grenzen des guten Geschmacks“ sind. >>>mehr

Burgeingang in Vreden

Karl der Große und Vreden


Dr. Volker Tschuschke│24.11.2016

Warum wird Karl der Große in Vreden verehrt?

Das ehemalige Stift Vreden führte seine Gründung zwar auf den Grafen Walbert im 9. Jahrhundert zurück,  berief sich aber anders als etwa das vor 947 von der Königin Mathilde gegründet Dionysiusstift in Enger nie auf Widukind, um seine Tradition hervorzuheben. Stattdessen bezog man sich auf seinen Widersacher, also auf den ersten abendländischen Kaiser Karl d. Großen. >>>mehr

 

Handreliquiar

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 8 - Immunitätsgrenze

Annette Menke│18.11.2016

Das berühmte Vreden
Was heute eher kleinstädtisch und wenig bedeutend daherkommt, war in der Zeit um die vorletzte Jahrtausendwende ein wichtiger Ort auf der Karte des Reiches. Erwähnt 839 in den Xantener Annalen, Begräbnisort des Grafen Walbert und 190 Jahre später auch des Grafen Wichmann, avancierte Vreden 1024 zum politischen Hotspot. >>>mehr

Filmdreh mit dem Kiepenkerl.

Kamera ab - Ton läuft!

Corinna Endlich ǀ 08.11.2016

Medien sind ein Thema, das sich heute bei Ausstellungen, Verkaufsmessen, im Web oder in der ganz persönlichen Nutzung kaum noch wegdenken lassen. Fotos oder mehr noch bewegte Bilder sagen mehr als Texte und Beschriftungen. Ist das tatsächlich so? >>>mehr

 

 

Glockenguss. Foto: Kreis Borken
Eine Glocke wird gegossen

Eine Glocke für kult

Annette Menke│26.10.2016

Festgemauert in der Erden
Steht die Form aus Lehm gebrannt.
Heute muß die Glocke werden,
frisch, Gesellen, seid zur Hand!

magisch
Die Anfänge der Glocken stammen aus dem antiken Asien und reichen mehrere Jahrtausende zurück. Wo immer Menschen Metallbearbeitung betrieben, entstanden Klangkörper, die zu kultischen Zwecken verwendet wurden, und denen man auf der ganzen Welt magische Kräfte zuschrieb. >>>mehr

 

 

Badeenten

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 7 - Grenzraum

Corinna Endlich│17.10.2016

Kleider machen Leute …
… oder gehört nicht doch viel mehr dazu, Herkunft, regionale Unterschiede oder Status auszudrücken?

Menschen sind individuell und doch ähnlich. Lebensraum, Mode, Trends und wirtschaftliche Entwicklungen prägen die Wohn- und Alltagskultur. Über die Grenze hinweg führt das zu einer großen Ähnlichkeit, kleinen Unterschieden und so manchem Mythos. Eine Themeninsel in der Dauerausstellung beschäftigt sich besonders mit diesen Grenzgeschichten des Alltags. >>>mehr

 

 

Gedenkstein für den Grafen Walbert

Vreden und Widukind

Volker Tschuschke│28.09.2016

Vreden – die „Widukindstadt“
Das Jahr 1945 bezeichnet eine Zeitenwende in der jüngeren deutschen Geschichte. Nach dem verlorenen Weltkrieg ging es um den Wiederaufbau Deutschlands, materiell aber auch ideell, und wie so oft in Krisenzeiten suchte man nach Orientierung in der Vergangenheit. Das galt wie für das ganze Land ebenso für einzelne Orte wie Vreden, das damals angesichts der bedrückenden Erfahrungen von NS-Herrschaft und Krieg aber auch der unsicheren Gegenwart nach Halt suchte. In dieser Zeit wurde der Begriff der „Widukindstadt“ Vreden geprägt. >>> mehr

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 6 - Glaubensgrenzen

Annette Menke│21.08.2016

Glaubensgrenzen: Immer aktuell

Oft gehören die Grenzen religiöser Kulturregionen mit politischen Staatsgrenzen zusammen. Doch finden sich auch Glaubensgrenzen, die sich durch Staaten ziehen oder wie ein religiöser „Flickenteppich“ auf einer Karte wirken.

Der heute wieder sehr aktuellen Frage nach den Glaubens- und Konfessionsgrenzen, ihrer Entstehung und ihren Konsequenzen wird in der neuen Dauerausstellung des kult ebenfalls nachgespürt. >>> mehr

Männer beim Graben

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 5 - Grenzerfahrungen

Zukunft braucht Herkunft!
Und Kriege und Konflikte haben auch die Grenzregion zwischen dem Westmünsterland und den Niederlanden geprägt.

Corinna Endlich│15.08.2016

Die Auseinandersetzung mit politischen Konflikten, mit den Ursachen für Kriegsereignisse und mit den Folgen der Zerstörungen ist nicht nur für die Kriegsgeneration sondern auch für die Nachfahren eine Belastung. Der Mensch durchlebt hierbei Grenzerfahrungen, schafft gleichzeitig jedoch auch eine Art der Erinnerungskultur, die für die Zukunft von großer Bedeutung ist. >>>mehr

Feuerwehranzug

Wir fliegen nicht zum Mond …

Corinna Endlich │28.07.2016

und retten keine Leben aus dem Feuer; wir fahren keine waghalsigen Autorennen und tragen keine schweren Geräte an unserer Kleidung. Und doch, ist ein feuerfester Arbeitsanzug, der schützt und neueste Gewebetechnologien vereint, für die neue Dauerausstellung im „kult“ unverzichtbar. Denn dieses Exponat steht beispielhaft für die Qualität und das Know-how des überregionalen Handels aus dem Westmünsterland in die Welt. >>>mehr

 

 

Grenzstein Nr. 175

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 4 - Staatsgrenzen

Ein Blick auf die Staatsgrenze
Zölle – Schmuggel – Grenzkontrollen

Annette Menke│22.07.2016

Politische Grenzen trennen Staaten voneinander. Nicht selten führt das zu kleineren und größeren Unterschieden der Menschen dies- und jenseits der Grenzen. Hinzu kommen Begehrlichkeiten nach den Dingen der anderen – auch wenn Handel und Transport verboten sind. Wie die Ausstellung damit umgeht, zeigen erste Eindrücke …>>>mehr

 

 

Kiepenkerl

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 3 - "Grenzverkehr"

Annette Menke│13.06.2016

Weiter geht heute der imaginäre Rundgang durch die Dauerausstellung des kult. Im dritten Themenbereich geht es um den Handel, um Wege und Transportmöglichkeiten. Ein Blick in die ferne Vergangenheit zeigt, dass auch unsere Region vom Fernhandel berührt wurde. Verschiedenartigste Funde weisen darauf hin, dass es sich bei unserem von Mooren begrenzten Gebiet nicht um eine „Sackgasse“, sondern um ein Durchgangsgebiet handelte. So wurden nur wenige „feine“ Waren im Westmünsterland an- oder verkauft. Gebrauchswaren und landwirtschaftliche Produkte verließen die Gegend, wenige Luxusartikel und Genusswaren wurden angeliefert. Große Handelshäuser oder Hersteller ließen sich nicht hier nieder. >>>mehr

 

 

Ausstellungsplanung

Einblicke ins „kult“ - Grenzland

Annette Menke│11.05.2016

Wo bin ich?


O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehn,
Wenn es wimmelt vom Haiderauche,
Sich wie Phantome die Dünste drehn
Und die Ranke häkelt am Strauche,
Unter jedem Tritte ein Quellchen springt,
Wenn aus der Spalte es zischt und singt –
O, schaurig ist’s, übers Moor zu gehn,
Wenn das Röhricht knistert im Hauche!

(Der Knabe im Moor. Erste von sechs Strophen. Ballade veröffentlicht am 16. Februar 1842 im Morgenblatt für den gebildeten Leser Nr. 40)


So schildert Annette von Droste-Hülshoff eine Landschaft, die den Bewohnern des westlichen Münsterlandes und des angrenzenden Achterhoeks gut bekannt gewesen ist. Große Moorflächen, Heide und unfruchtbarer Sandboden prägten einst das Erscheinungsbild unserer Region. Das Moor selbst war dabei eine nur schwer zu überwindende natürliche Grenze >>>mehr

 

 

Erinnerungsbild aus echten Haaren

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 1 - "Grenzbegriffe"

Corinna Endlich/Annette Menke │14.04.2016

Der Tradition des Standorts in Vreden folgend geht es auch im kult  zukünftig um klassische Museumsarbeit - kurz gesagt: Sammeln, Bewahren, Forschen und Ausstellen ist wichtig! Die neue Dauerausstellung im kult befasst sich durchgängig mit dem Thema Grenze. Acht Themeneinheiten zeigen die Entwicklung der Grenzregion Westmünsterland / Achterhoek. Verschiedenste Medienstationen werden zusätzlich einen bunten Strauß an Informationen bieten. Themeninsel 1 trägt den Namen „Grenzbegriffe“ und soll die Besucherinnen und Besucher auf das Thema "Grenze" einstimmen. >>>mehr

Blick in die Ausstellung

Über alle Grenzen …
Beginn der monatlichen Reihe zur Vorstellung der neuen Dauerausstellung

Corinna Endlich│09.03.2016

Nicht nur der Bau schreitet voran, auch die inhaltliche Ausgestaltung des zukünftigen „kult“. Um einen kleinen Vorgeschmack zu geben, gibt es an dieser Stelle ab sofort kleine Appetithappen aus der neuen Dauerausstellung. Insgesamt besteht die Ausstellung aus acht Themeninseln. Doch, erst einmal zum Anfang! >>>mehr

Hauben auf Kartons

Bereit für das „kult“?

Bärbel Bomkamp/Detlef Schmäing │24.02.2016

Damit ab Spätsommer die Exponate der neuen Dauerausstellung im „kult“ bereit sind für den Umzug in das neue Haus, ist jede Menge Vorbereitung nötig. Im vergangenen Jahr galt es, Objekte zu „pflegen“, zu fotografieren und zu inventarisieren. Diese wichtigen Arbeitsschritte sind nahezu vollständig erledigt - so könnte es nun heißen: Der Einzug kann kommen! Noch nicht ganz! >>>mehr

 

 

 

Stickerei auf der Rückseite

„Raus aus dem Schattendasein“ – Die Perlenkasel

Sabine Heitmeyer-Löns ǀ 30.10.2015
 
Ein Highlight der neuen Dauerausstellung ist die Perlenkasel mit ihrer kostbaren Perlstickerei aus dem 14. Jahrhundert. Mit weiteren sakralen Gewändern aus den Zeiten des hochadeligen Frauenstifts St. Felicitas in Vreden war sie viele Jahre in der Paramentenkammer im Untergeschoss des damaligen Hamaland-Museums ausgestellt. Doch zur Geltung kam sie neben dem ältesten erhalten Messgewand, der Sixtus-Kasel nicht. Aktuell erfährt sie als Leihgabe in der Ausstellung „CARITAS“ im Diözesanmuseum Paderborn eine besondere Würdigung. Grund genug sich einmal genauer mit der Perlenkasel und ihren Stickereien zu befassen. >>> mehr

Blick ins Innere des Altrarschranks

Not macht erfinderisch –
Der Altarschrank: ein Highlight der neuen Dauerausstellung

Dr. Annette Menke ǀ 01.10.2015

Groß und massiv darf es zukünftig im Zentrum sein: Ein gut 280 cm hoher Schrank, stolze 187 cm breit und 92 (!) cm tief, konnte in der letzten Woche vermessen werden. Nun kann sein Platz in der neuen Dauerausstellung des Kulturhistorischen Zentrums endgültig und auf den Zentimeter genau festgelegt werden. Nicht nur die Maße sind ungewöhnlich, auch der Verwendungszweck des Möbels aus der Mitte des 18. Jahrhunderts lässt aufhorchen: Das Innere das Schrankes bildet einen Altar. >>>mehr

Maßnahmen zum Schutz

„Eine gute Vorbereitung ist alles“

Martin Ehling und Hildegard Nagel ǀ 28.08.2015

Bevor die historischen Bestände des Kreisarchivs Borken im nächsten Jahr in das neue Magazin im Kulturhistorischen Zentrum „umziehen“, gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch viel zu tun. Neben vielerlei organisatorischer Arbeiten werden die Bestände auf ihre korrekte Verzeichnung im Findbuch bzw. der Datenbank und ihre Vollständigkeit überprüft.  Das ist eine wichtige Aufgabe, die im Alltagsgeschäft oft aus Zeitgründen nicht geleistet werden kann. >>>mehr

Warum „Jakobakanne“?

Dr. Annette Menke ǀ 13.07.2015

Wie kommt eine hohe, schlanke Kanne mit ovalem Gefäßkörper und Wellenfuß zu dem Namen „Jakoba“? Der Kannentyp aus Siegburg ist leicht zu erkennen am hohen konischen Hals mit Drehstufe und/oder Leisten, der häufig leicht ausgebogenen Lippe und dem kurzen Bandhenkel. Die sogenannten Jakobakannen wurden seit dem 14. Jahrhundert produziert. Da das hochwertige Siegburger Steinzeug ein europaweiter Verkaufsschlager war, verwundern auch mittelalterliche Fundstücke in unserer Region nicht – und dürfen  in der neuen Dauerausstellung des Kulturhistorischen Zentrums nicht fehlen. >>>mehr

Tabaksdose aus Messing

Praktisch & nützlich für die Hosentasche …

Corinna Endlich ǀ 28.05.2015

… und noch dazu hübsch anzusehen, ist die Tabaksdose aus Messing und Kupfer aus dem Jahr 1756. Während Raucher heute gern ihren losen Tabak im Lederbeutel verpackt bei sich tragen, wurden in der Vergangenheit metallene Dosen genutzt – bevorzugt von Seeleuten. Das machte ja auch Sinn, denn so wurde „der gute Stoff“ vor Feuchtigkeit geschützt. >>>mehr

Versturzmaterial der ehemaligen Stadtmauer.

Überreste der Stadtbefestigung Vredens „ausgegraben“

Dr. des. Jan Markus ǀ 13.05.2015

Nachdem Archäologen bereits im letzten Jahr auf dem Gelände des zukünftigen Kulturhistorischen Zentrums gegraben hatten, fanden von Februar bis Ende März 2015 erneut archäologische Untersuchungen im Süden der Vredener Altstadt statt. Im Zuge der Ausschachtung der Baugrube für den Neubau am Butenwall sollten parallel zu den Erdarbeiten die dort vermuteten Überreste der ehemaligen Stadtbefestigung Vredens dokumentiert werden, da sie im Zuge der Neubebauung zerstört werden würden. Die Durchführung übernahm das Grabungsbüro Unearth. >>>mehr

Die Inventarnummer eines Exponats

Von wegen Urlaub – von der Museumarbeit ohne Museum

Bärbel Bomkamp/Detlef Schmäing ǀ 15.04.2015

Keine Fragen sind uns im Vorfeld zum Aus- bzw. Umzug des Hamaland-Museums öfter gestellt worden: „Haben Sie jetzt ein ganzes Jahr Urlaub? Oder gehen Sie in ein anderes Museum? Arbeiten Sie für die Zeit des Umbaus in Borken?“ All diese Vermutungen konnten wir mit einem klaren „Nein“ beantworten. Wir sind weiterhin in Vreden  und machen jetzt grundlegende Museumsarbeit: Wir pflegen unseren Objektbestand. >>>mehr


Schnadezug in Asbeck 1982

Kleines Tuch - spannende Geschichte

Dr. Annette Menke ǀ 09.04.2015

Ein einfaches rotes Halstuch mit blau-weißer Musterung, ein schlichtes „Nickituch“, ist das erste „Objekt des Monats“. Was so besonders an dem Stück Stoff ist? Dieses kleine Tuch ist das Symbol für eine große Sache und erzählt zudem noch eine schöne Anekdote.  >>>mehr

Digitalisierte Kreistagsprotokolle

Vernetzte Zeiten – auch im Archiv

Dr. Volker Tschuschke ǀ 25.03.2015

Eine alte Juristenweisheit besagt; „Quod non est in actis, non est in mundo – Was nicht in den Akten steht, ist nicht in der Welt.“ Heute müsste sie eigentlich lauten: „Quod non est in rete, non est in mundo!“, also was nicht im Netz steht, das existiert eigentlich gar nicht. Das hat der Historiker Bastian Gillner vor einigen Jahren treffend festgestellt.

Viele Forscherinnen und Forscher haben den Wunsch, Dokumente zu Hause am PC benutzen zu können, ohne dafür die Archive besuchen zu müssen. Gerade kleineren Archiven fällt es schwer, sich den veränderten Nutzungsgewohnheiten anzupassen: wenig Geld und wenig Personal. Wie sollen die Akten da ins Netz kommen? >>> mehr

Ebene Transportbahn für den Gabelstapler: Um den Ofen-Boden erschütterungsfrei durch den Raum und auf die Ladefläche des Transportfahrzeugs zu befördern.

Schweres Umzugsgut

Dr. Annette Menke ǀ 28.01.2015

Vom Tintentöpfchen bis zum Brunnen, vom Hufeisen bis zum Tresor, von Federhalter bis zum Barockschrank: alles musste raus aus dem Hamaland-Museum. Da hieß es mit viel Fleiß und Muskelkraft einpacken, verladen, auspacken, einlagern. Zwischendurch wurde noch dokumentiert und fotografiert, gemessen und gewogen, um alle nötigen Informationen für die Neueinrichtung ...  >>>mehr

Papierrestauratorin Sabrina Heumüller erläutert Hildegard Nagel und Renate Volks-Kuhlmann vom Archiv des Kreises Borken die Einzelschritte bei der Restaurierung und Entsäuerung der Quellen.

Papier mag es nicht gern sauer

Renate Volks-Kuhlmann ǀ 14.01.2015

Historische Dokumente dauerhaft zu erhalten, zu sichern und für die Forschung zur Verfügung zu stellen ist eine wesentliche Aufgabe des neuen Kulturhistorischen Zentrums. Das Papier, auf dem diese historisch und rechtlich bedeutsamen Vorgänge niedergeschrieben wurden, altert. Dabei ist Papier aus früheren Jahrhunderten grundsätzlich erstaunlich lange haltbar, sofern die klimatischen Bedingungen stimmen.  ... >>> mehr

Buchtitel

„Gescher und Südlohn an der Schwelle der Moderne“

Dr. Volker Tschuschke ǀ 02.01.2015

Für das Münsterland war das 19. Jahrhundert eine Zeit vielschichtiger Veränderungen. Bauernbefreiung und Markenteilung, Gewerbefreiheit und Industrialisierung veränderten die Orte nachhaltig. Welche Konsequenzen das konkret in Gescher und Südlohn hatte, das dokumentieren die Bachelorarbeiten von Andreas Osterkamp und Thomas Erwig. >>> mehr

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