Insgesamt 12 Begriffe wurden in die Treppenstufen eingebracht. Foto: Kreis Borken
Treppe mit Aufschrift
Detailaufnahme. Foto: Kreis Borken.
Detailaufnahme

Ein Blick ins Innere!

Corinna Endlich│06.12.2016

Über Grenzen gehen …
... das können die Besucherinnen und Besucher im kult nahezu im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sie die Treppe in das erste Obergeschoss und somit diesen Weg in die neue Dauerausstellung nutzen. Denn wer sich zum „Grenzgänger“ erklärt, stellt schnell fest, dass es im kult keine „Sprachgrenzen“ geben wird und Architektur und Ausstellungen keine „Grenzen des guten Geschmacks“ sind.
Mit dieser architektonischen Raffinesse erschließt sich die erste Themeneinheit der neuen Dauerausstellung und führt mit einer Reihe von Schlagworten in den Deutsch-Niederländischen Grenzraum ein.

Von der Gestaltungsidee zur Umsetzung
Die Haupttreppe schon als Einstimmung in die Ausstellung zu nutzen, war zwar eine schöne Idee, doch wie könnte die Umsetzung aussehen? Nach verschiedenen Mustern, in denen die Buchstaben in die Terrazzostufen eingearbeitet und farblich unterlegt wurden, fiel die Wahl auf die „Edelvariante“. Je nach Lichteinfall und Blickwinkel wirken die Begriffe in unterschiedlicher Intensität.

Auf den zweiten Blick
Museum heißt ja auch, auf Entdeckungsreise zu gehen, die Perspektive zu wechseln und nicht alles auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen. So erschließen sich die zahlreichen Begriffe nicht immer auf den ersten Blick. Architektur und Inhalt sind an dieser Stelle eng miteinander verbunden und sollen nicht nur das ästhetische Empfinden des Besuchers ansprechen, sondern erste Impulse setzen.

„Der Austausch mit den zahlreichen Beteiligten wie Architekten, Gestaltern und Handwerkern führt zu spannenden Ergebnissen“, so Corinna Endlich, Leiterin des kult.

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