Übergabe der Projektskizze am 28. Juli 2010. Foto: Kreis Borken.
Übergabe der Projektidee am 28. Juli 2010
Übergabe des Förderbescheides am 20. Dezember 2013 im NRW-Bauministerium in Düsseldorf. V. l . r.: Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller, NRW-Bauminister Michael Groschek, Landrat Dr. Kai Zwicker, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch, Regionale 2016-Geschäftsführerin Uta Schneider. Foto: Michael Führs, Regionale 2016 Agentur.
Übergabe des Förderbescheides am 20. Dezember 2013 im NRW-Bauministerium in Düsseldorf
Erster Spatenstich am 7. Januar 2015. Foto: André Dünnebacke, Regionale 2016 Agentur.
Erster Spatenstich am 7. Januar 2015

Vom "Hamalandmuseum" zum "kult" - Meilensteine auf dem Weg zum Regionale 2016-Projekt

Michael Führs│17.06.2016

Die Regionale 2016 hatte ihren Start Anfang 2010, als die Regionale 2016 Agentur in Velen die Arbeit aufnahm. In den ersten Monaten standen die Grundlagen im Mittelpunkt, um das Strukturförderprogramm des Landes NRW für das westliche Münsterland arbeitsfähig zu machen: Die Themen der Regionale 2016 mussten festgelegt, Kriterien für gute Regionale-Projekte definiert und Gremien besetzt und einberufen werden. Viele Institutionen und Personen standen da schon in den Startlöchern, um ihre Projektideen einzubringen.

Erstes Projekt im Regionale 2016-Verfahren
Am 13. August 2010 war es dann soweit: Zum ersten Stichtag wurden 18 Projektskizzen bei der Regionale 2016 Agentur eingereicht, um in das Regionale-Verfahren aufgenommen zu werden. Das erste Projekt in der Reihe war das "Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland" als gemeinsames Vorhaben des Kreises Borken und der Stadt Vreden. Nachdem der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 im November 2010 einstimmig die Aufnahme in die Eingangsstufe "C" des Regionale 2016-Verfahrens beschlossen hatte, ging die Arbeit für die Projektträger richtig los. Es wurde kontinuierlich am inhaltlichen Profil gefeilt und mit dem Architektenwettbewerb 2012/13 bekam die neue Einrichtung dann endlich auch ein "Gesicht". Auch die städtebauliche Einbindung in die neue Vredener "Kulturachse" wurde von Planern unter die Lupe genommen. Parallel wurden in zahlreichen Gesprächen und Ortsterminen die Weichen für die Förderung aus Mitteln der Städtebauförderung sowie der Kulturförderung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gestellt. Begleitet wird die gesamte Entwicklungsarbeit bis heute von der "Planungsbegleitgruppe", die mit Mitgliedern aus dem Kreistag sowie dem Rat der Stadt Vreden besetzt ist.

Die Qualität stimmt und die Förderung fließt
Um sicherzustellen, dass das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland auf dem richtigen Kurs ist, wurde der Stand der Projektentwicklung mehrfach im Lenkungsausschuss der Regionale 2016 vorgestellt. Die Projektstufen "B" (im November 2011) und schließlich "A" (im November 2013) wurden dabei jeweils einstimmig vergeben. Mit der letzten Entscheidung stand die Ampel dann endgültig auf grün, so dass das NRW-Bauministerium bereits im Dezember 2013 einen ersten Förderbescheid für die Realisierung des Projektes in Höhe von 6,77 Mio. € übergeben konnte. Nach dem ersten Spatenstich im Januar 2015 nimmt die neue Einrichtung in Vreden endlich Form an und mit "kult" ist auch ein griffiger neuer Name gefunden.

Beitrag zum ZukunftsLAND
Die Projektträger haben eine mustergültige Projektentwicklung auf die Beine gestellt, ohne die ein derart ambitioniertes Projekt in der knappen verfügbaren Zeit nicht realisierbar gewesen wäre. In Vreden entsteht mit dem "kult" eine neuartige Einrichtung, die zugleich Museum, Bildungs- und Kulturort ist und eine Wirkung über die Grenzen des Kreises Borken hinaus entfalten wird – ein gelungener Beitrag zum ZukunftsLAND!


Michael Führs arbeitet bei der Regionale 2016 Agentur im Bereich Projektmanagement sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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