Die Kommentare und Meinungen werden durch einen großen Monitor live in die Ausstellung geholt. Bild: Kreis Borken.
Monitor in der Ausstellung
Auftakt der Aktion war ein Bibeltag. Dr. Jan Graefe vom Bibelmuseum Münster beurteilte die historischen Bibeln von Besucherinnen und Besucher. Bild: Kreis Borken.
Bibeltag

#Reformation hat begonnen


Flemming N. Feß M.A. │26.11.2017

Das kult und das Bibelmuseum Münster wagen mit #Reformation ein Experiment

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg und löste damit letztendlich die Reformation und die Abspaltung der evangelischen von der katholischen Kirche ein. Zuerst und in erster Linie war sein Thesenanschlag aber ein Akt des Protests gegen eine als Unrecht empfundene Kirchenpolitik. 

#Protest-Reformation

Aus diesem Grund ist "Protest" auch der erste von insgesamt drei Begriffen, zu denen kult und Bibelmuseum Münster in der Aktion #Reformation die Meinungen und Kommentare der Bevölkerung einholen wollen. Wogegen lohnt es sich heute zu protestieren? Was ist Protest für Sie? Welche Bedeutung hat Protest heute? Zu diesen Fragen können im Internet auf www.reformation-kult.de, auf der Facebook-Seite des kult sowie in einer Pinnwand in der begleitenden Sonderausstellung #Reformation Meinungen und Kommentare abgegeben werden. Und dieser Input bestimmt, wie es weitergeht - die Kommentare verändern nicht nur die Inhalte der aktionsbegleitenden Sonderausstellung #Reformation, aus dem Input entwickeln wir auch eine Veranstaltung. Ob Poetry-Slam, Lesung, Filmvorführung, Podiumsdiskussion oder etwas ganz anderes - das ist noch völlig offen.

Ein Gewinnspiel soll die Bereitschaft zum Mitmachen steigern. 

Aber warum mitmachen und Gehirnschmalz investieren? Um die störende, kleine Stimme im Hinterkopf zum Schweigen zu bringen, bieten kult und Bibelmuseum noch eine kleines "Bonbon": Unter allen Teilnehmenden verlosen wir attraktive Preise: exklusive Führungen, Jahreskarten und oder - mit etwas Glück sogar einen 100,-€ Amazon-Gutschein!

Ganz neue Wege der Museumsarbeit

#Reformation bildet eine ganz neue Form der Museumsarbeit. Die Aktion ist zugleich ein Experiment, dass eine Verbindung aus Offline und Online im Museum schaffen soll. In einem einzigartigen Crossover aus musealer Ausstellung, Social-Media-Aktion und Veranstaltungsreihe gehen kult und Bibelmuseum neue Wege der Museumsarbeit:  Sie fragen die Öffentlichkeit nach ihrer Meinung und machen diese zu einem Teil der Ausstellung! Genau wie bei Luther werden die Medien unserer Zeit genutzt, um in Interaktion mit den Museumsbesucherinnen und -besuchern zu treten. Statt passiver Rezeption können die Besucherinnen und Besucher selber aktiv die Ausstellung mitgestalten.

Flemming Feß betreut im kult den Bereich Kulturelle Bildung und Vermittlung. Er freut sich über hoffentlich rege Teilnahme an #Reformation.

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