Die Markenbildung für das „Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland“ ist angelaufen.
Markenbildung ist angelaufen

Mehr als nur ein neuer Name…!

Michael Weitzell ǀ 24.09.2015

Das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland wird als neue Kulturinstitution zukünftig wahrlich viele Standbeine besitzen. Wie gelingt es, diese Vielschichtigkeit und den besonderen Dienstleistungscharakter der Einrichtung auch nach außen deutlich zu machen? Genau mit dieser Frage beschäftigen sich der Kreis Borken und die Stadt Vreden derzeit. In enger Abstimmung mit kommunalpolitischen Vertreterinnen und Vertretern von Kreis und Stadt wurde im Juni festgelegt, dass sich das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland gezielt „auf die Suche nach Identität“ begibt. Dabei stehen die Schärfung des Markenprofils und des Markenkerns der Einrichtung, die Entwicklung einer Wort-/Bildmarke und die Herausarbeitung eines einprägsamen Namens im Fokus der Aufgabe. In der Summe soll eine „Kulturmarke“ herausgearbeitet und etabliert werden.

Arbeitstitel nur bedingt geeignet

„Markenführung ist auch im Kulturkontext ein Instrument, das die Aufgabenerfüllung der Kultureinrichtung unterstützt. Dabei gilt es, im Wettstreit um die Aufmerksamkeit potenzieller Besucherinnen und Besucher und Nutzergruppen die Besonderheit der Einrichtung herauszustellen“, erklärt Projektmanager Michael Weitzell aus der Stabsstelle des Kreises Borken. „Es bestand Einigkeit, dass der bisherige Arbeitstitel „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“ nur bedingt geeignet ist, um Neugier und Interesse zu wecken, Offenheit auszustrahlen und schließlich Identität für die neue Einrichtung zu stiften.“

Begleitung durch erfahrene Agentur

Vor diesem Hintergrund hat der Kreis Borken die Agentur Bebold aus Aurich beauftragt,  den Markenbildungsprozess für das Kulturhistorische Zentrum zu begleiten. Das kreative Team rund um Inhaber Nicolaus Hippen besitzt bereits  Erfahrungen auf dem Gebiet der kulturellen Markenbildung. So entwickelte das Team unter anderem das aktuelle Corporate Design für die Marke „Ostfriesische Landschaft“, einem Zusammenschluss verschiedener Einrichtungen der Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kultur zum Wohle Ostfrieslands.

In den Prozess sollen Anregungen und Wünsche derjenigen Akteure, die das Projekt stets eng begleitet haben, einfließen. „Deshalb werden besondere Projektpartner im Wege eines Workshops im Oktober mit eingebunden“, erläutert Corinna Endlich, Leiterin des Kulturhistorischen Zentrums.

Die maßgeblichen Ergebnisse der Arbeiten inklusive Namensvorschlägen sollen den lokalpolitischen Vertreterinnen und Vertretern möglichst noch in diesem Jahr vorgestellt werden. Je nach Beratungsverlauf könnte das Kulturhistorische Zentrum dann passend zur Weihnachtszeit einen neuen Namen „geschenkt“ bekommen.


Michael Weitzell ist Mitglied im Gremium des Markenbildungsprozesses.

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