Lampenfieber: Dr. Werner Touché begeistert sich für Lampen aller Art, die noch ohne Elektrizität auskamen. Foto: Lisa Kannenbrock, Kreis Borken
Dr. Werner Touché
Lampen wohin das Auge blickt: der Sammler in seinem Wohnzimmer. Foto: Lisa Kannenbrock, Kreis Borken
Lampen wohin das Auge blickt: der Sammler in seinem Wohnzimmer.
Zu jedem Stück kann Dr. Werner Touché eine Geschichte erzählen. Foto: Lisa Kannenbrock, Kreis Borken
Zu jedem Stück kann Dr. Werner Touché eine Geschichte erzählen.
Für das Kamerateam öffnet er auch seine Vitrinen. Foto: Lisa Kannenbrock, Kreis Borken
Für das Kamerateam öffnet er auch seine Vitrinen.

„Vom Jagen und Sammeln“ … oder wen die Leidenschaft packt!

Corinna Endlich | 04.02.2015

Dass Museen Objekte sammeln, ist nichts Neues. Dass Menschen aus besonderen Vorlieben spezielle Gegenstände wie Teddys, Kaffeekannen oder den Klassiker – Briefmarken – sammeln, ist ebenfalls nicht ungewöhnlich. Dass Museen und leidenschaftliche Sammler zusammenkommen, ist allerdings nicht unbedingt alltäglich, doch so ist es im Hamaland-Museum geschehen:

Was im Jahr 1999 mit einer Sonderausstellung begann, die prachtvolle Lampen und originale Leuchtmittel aus antiker Zeit zeigte, endet nun mit der Übergabe einer aus allen Teilen der Welt liebevoll zusammengetragenen Sammlung. Eine Auswahl aus dieser Vielfalt wird im neuen Kulturhistorischen Zentrum zu sehen sein.

„Mich hat die Entwicklung interessiert.“
Gründe, Dinge zu sammeln, gibt es viele; wir haben Dr. Werner Touché, der in seinem Leben über 3.000 Lampen aus Glas, aus Metall, aus Ton oder aus Keramik erworben hat, zu seiner Leidenschaft befragt. Und, da wir seine Geschichte gern mit unseren zukünftigen Besucherinnen und Besuchern teilen möchten, haben wir das Interview gefilmt.

Das private Wohnzimmer wird zur Kulisse; unser Protagonist gut ausgeleuchtet in einem Sessel platziert und umringt von Lampen mit einem Mikro ausgestattet. Gut gelaunt berichtet er von seiner ersten Lampe, einer Grubenlampe – diese wird gern auch als Frosch bezeichnet –, die er in der Scheune eines Onkels entdeckte. Dieses einfache Exemplar entfachte seine Neugier für die Entwicklungsgeschichte der Lampen vor der Nutzung der Elektrizität.

Für uns und unser Kamerateam öffnet Dr. Touché auch seine kleinen privaten „Schatzkammern“ – nach Gruppen geordnet stehen Öllampen, Taschenlampen, Zigarrenlampen, Hängelampen und Tischlampen in gläsernen Vitrinen. Vermutlich gibt es irgendwo noch ein Exemplar, das in dieser Sammlung fehlt, doch „um jeden Preis habe ich die Stücke nicht erworben“ gesteht er uns.

Corinna Endlich ist Leiterin des Kulturhistorischen Zentrums und hat Dr. Werner Touché inmitten seiner beeindruckenden Sammlung interviewt.

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