EXPONATEC COLOGNE
EXPONATEC COLOGNE
Die EXPONATEC COLOGNE findet alle zwei Jahre in Köln statt. Foto: Kreis Borken
Messehalle
Sie ist die wichtigste europäische Museumsmesse. Foto: Kreis Borken
Messehalle
Multimedia-Inszenierung: Projektionsstele der Firma Quomodo. Foto: Kreis Borken
Projektionsstele
Animierter Globus (Quomodo). Foto Kreis Borken
Animierter Globus

Information und Austausch - Die Museumswelt trifft sich in Köln

Dr. Annette Menke/ Nina Rockrohr ǀ 24.11.2015

EXPONATEC COLOGNE heißt die Fachmesse für alle, die mit Museen, Konservierung und Restaurierung, Kulturerbe und anschaulicher Wissensvermittlung zu tun haben. Vom 18. bis 20. November zeigten 197 Aussteller aus 22 Ländern dem Fachpublikum ihre Weiterentwicklungen und Produktneuheiten. Natürlich machte sich auch eine Delegation des Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland auf in die Domstadt, um zu sehen, was es Spannendes und Neues gibt.

Was gibt es Neues?
Besondere Schwerpunkte der Messe waren in diesem Jahr die Fragen des Museumsmanagements und die Neuerungen auf dem weiten Feld der Wissensvermittlung. Die Sehgewohnheiten Fernseh- und Internet-verwöhnter Museumsbesucher können mit innovativer Technik heute auch in musealen Ausstellungen bedient werden. Multimedia-Inszenierungen und neue Gamification-Ansätze gehen aber auch schon weit über das hinaus, was das handelsübliche „Heimkino“ anzubieten hat.

Barrierefreiheit
Nicht neu, aber auch immer noch nicht selbstverständlich, ist der Aspekt der allgemeinen Teilhabe von Menschen mit besonderen Bedürfnissen am kulturellen Leben. Zahlreiche Aussteller beschäftigten sich mit der Frage, wie Museen der Anforderung der Barrierefreiheit gerecht werden können. Spannende Ansätze sind in den letzten Jahren entwickelt worden und immer neue Ideen werden in Zukunft hoffentlich zur gewünschten Inklusion führen.

Museumsmanagement
Was für die Besucherinnen und Besucher von Museen oder Kultureinrichtungen meistens unsichtbar bleibt, sind die umfangreichen Aufgaben des Museumsmanagements und der Informationsverwaltung. Hier laufen die Fäden der Museumsarbeit zusammen. Um Schnittstellen zu definieren oder die richtigen Informationen für Mitarbeiter, Kuratoren, Depot-Verwalter, Archivare oder Ticketing- und Sicherheitsbeauftragte zur Verfügung zu stellen, bedarf es komplexer Software und Verwaltungstools. Hierzu wurden zahlreiche neue Lösungen aus den Bereichen Verwaltung sowie Ein- und Ausgangsmanagement vorgestellt.


Dr. Annette Menke und Nina Rockrohr informierten sich auf der Messe über Neuigkeiten im Ausstellungsbereich.

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