Wanddarstellung des Berkelzomps. Foto: Kreis Borken.
Bild eines Berkelschiffs
Aufbau. Foto: Kreis Borken.
Aufbau
Innenansicht. Foto: Kreis Borken
Blick ins Gebäude

Vom Berkelzomp und anderen Raffinessen

Corinna Endlich│05.10.2016

Hinter Glas werden viele Exponate der neuen Dauerausstellung im kult zukünftig zu sehen sein. Doch bevor diese Gehäuse und Schaukästen Kleidung, Gewichten, Urkunden oder beispielsweise Büchern aus dem Damenstift den nötigen konservatorischen Schutz bieten, werden standsichere Sockel für die nachfolgenden Aufbauten errichtet.
Zum Teil zieht sich diese Ausstellungsarchitektur an der Wand entlang, zum Teil steht sie frei im Raum, zum Teil bietet Sie Platz für Technik, zum Teil wird sie später unter aufwändigen Konstruktionen unsichtbar.

Die Wandgrafik - erklärt und illustriert
Texte, Karten und Zeichnungen werden direkt auf die Wand aufgebracht. Der Berkelzomp hat seinen Standort schon gefunden - eine technische Zeichnung zeigt die Umrisse dieses Plattbodenschiffes an der Wand, der Sockel davor stellt den Boden des Rumpfes dar - reich beladen wird er mit Originalen aus dem Sammlungsbestand des Museums.

Architektur und Raumgestaltung
Die ausgeprägt moderne und ästhetische Architektur des Gebäudes findet sich auch in der Ausstellung wieder - die Gestaltung der musealen Inhalte geht sozusagen in den Dialog mit dem Raum; Sichtbetonwände, Fensteröffnungen mit Blick auf die Berkel oder die Stiftskirche sowie der „sakrale“ Raum für die Sixtuskasel sind nur einige Beispiele für ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen der Inszenierung von Objekten und der Sprache des Gebäudes.

Wir freuen uns darauf, Ihnen in einem der nächsten Berichte die ersten Montagen der Exponate zeigen zu können.


Corinna Endlich ist die Leiterin des kult und hat sich im Hinblick auf die Ausstellung vor allem mit dem Medienkonzept beschäftigt.

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