Der Blog zum kult


Grafikbörse. Bild: Kreis Borken.

Grafikkunst im Grenzraum – ein Deutsch-Niederländisches Kunstprojekt feiert Jubiläum!

Corinna Endlich │ 17.02.2017

Seit 1988 wird die deutsch-niederländische Grafikbörse in Borken ausgerichtet. Anlässlich des Jubiläumsjahres 2017 soll ein Buch diesen Kulturaustausch der Nachbarländer in seiner Vielfalt und langjährigen Geschichte festhalten. Seit 30 Jahren bietet diese Kunstbörse im Westmünsterland den Künstlerinnen und Künstlern, den Kennern und Fachleuten, den interessierten Laien und den Veranstaltern ein lebendiges Forum zum Austausch über die aktuellen Tendenzen grafischer Künste dies- und jenseits der Grenze. >>>mehr


Akten im Kreisarchiv. Aufbewahrt in säurefreien Kartons. Bild: Kreis Borken
Akten im Archiv

Aus der archivischen Praxis: Was der Professor wirklich wissen wollte

Dr. Volker Tschuschke │ 10.02.2017

Nun sagt man Archivaren ja gerne nach, dass sie zum Lachen in den Keller gingen. Da ist tatsächlich etwas Wahres dran, und das nicht nur, weil das Kreisarchiv im Keller untergebracht ist, sondern weil man in den Akten manchmal wirklich etwas zum Schmunzeln findet. Das passierte mir, als kürzlich die Altakten des früheren Hamaland-Museums in das Kreisarchiv übernommen und verzeichnet wurden.>>>mehr

Landwehr

Landwehren

Dr. Volker Tschuschke │ 02.02.2017

„Landwehr“ – unter diesem Begriff können sich heute nur die wenigsten Menschen etwas vorstellen. Noch vor hundert Jahren, im Ersten Weltkrieg (1914-1918), war die Landwehr ein Aufgebot, das im Mobilmachungsfall das stehende Heer ergänzte. In diesem Sinne war die Landwehr 1813 während der Befreiungskriege gegen Napoleon eingeführt worden. Der preußische Generalleutnant Gerhard von Scharnhorst (1755-1813) hatte damit an die Bedeutung angeknüpft, die der Begriff „Landwehr“ zur Zeit Karls des Großen (reg. 768-814) ursprünglich gehabt hatte: Das Aufgebot der wehrfähigen Männer eines bestimmten Gebietes.>>>mehr

Die Fassade des kult

Die große Schwester an der Elbe …

Corinna Endlich │ 13.01.2017

... ist keine geringere als die Elbphilharmonie in Hamburg! Und das nicht nur, weil sie wie das kult Menschen begeistert und in ihren Bann zieht, sondern weil sie in der Tat etwas ganz Reales, Handfestes miteinander verbindet: Die auf der Plaza, dem Vorplatz des Opernhauses verlegten Klinkersteine stammen aus Gescher, aus jener Ziegelei, welche auch die Steine für die beeindruckende „Außenhaut“ des kult gefertigt hat!>>>mehr

Das kult

kult steht vor der Tür

Dr. Ferdinand Leikam │ 04.01.2017

Schon seit Wochen fieberte das kult-Team auf den 16. Dezember 2016 hin. An diesem Tag sollte das kult-Gebäude und das, was dort künftig zu sehen und erleben sein wird, im Rahmen einer Zwischenpräsentation erstmals einem größeren Publikum vorgestellt werden. Viel war vorzubereiten, viel war zu organisieren, zumal bis zum Tag vor der Präsentation zahlreiche Handwerker im Haus arbeiteten. Bis zur letzten Minute blieb es spannend. Doch schließlich klappte alles wie am Schnürchen. >>>mehr

Treppe mit Aufschrift

Ein Blick ins Innere!

Corinna Endlich│06.12.2016

Über Grenzen gehen …
... das können die Besucherinnen und Besucher im kult nahezu im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sie die Treppe in das erste Obergeschoss und somit diesen Weg in die neue Dauerausstellung nutzen. Denn wer sich zum „Grenzgänger“ erklärt, stellt schnell fest, dass es im kult keine „Sprachgrenzen“ geben wird und Architektur und Ausstellungen keine „Grenzen des guten Geschmacks“ sind. >>>mehr

Burgeingang in Vreden

Karl der Große und Vreden


Dr. Volker Tschuschke│24.11.2016

Warum wird Karl der Große in Vreden verehrt?

Das ehemalige Stift Vreden führte seine Gründung zwar auf den Grafen Walbert im 9. Jahrhundert zurück,  berief sich aber anders als etwa das vor 947 von der Königin Mathilde gegründet Dionysiusstift in Enger nie auf Widukind, um seine Tradition hervorzuheben. Stattdessen bezog man sich auf seinen Widersacher, also auf den ersten abendländischen Kaiser Karl d. Großen. >>>mehr

 

Handreliquiar

Die neue Dauerausstellung im kult
Themeninsel 8 - Immunitätsgrenze

Annette Menke│18.11.2016

Das berühmte Vreden
Was heute eher kleinstädtisch und wenig bedeutend daherkommt, war in der Zeit um die vorletzte Jahrtausendwende ein wichtiger Ort auf der Karte des Reiches. Erwähnt 839 in den Xantener Annalen, Begräbnisort des Grafen Walbert und 190 Jahre später auch des Grafen Wichmann, avancierte Vreden 1024 zum politischen Hotspot. >>>mehr

 

 

Filmdreh mit dem Kiepenkerl.

Kamera ab - Ton läuft!

Corinna Endlich ǀ 08.11.2016

Medien sind ein Thema, das sich heute bei Ausstellungen, Verkaufsmessen, im Web oder in der ganz persönlichen Nutzung kaum noch wegdenken lassen. Fotos oder mehr noch bewegte Bilder sagen mehr als Texte und Beschriftungen. Ist das tatsächlich so? >>>mehr

 

 

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